Was das Ferienvermietungsgesetz 2025 für Wintergaste auf den Kanaren bedeutet

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Das kanarische Ferienvermietungsgesetz, Gesetz 6/2025 zur nachhaltigen Steuerung der touristischen Nutzung von Wohnungen, ist seit dem 13. Dezember 2025 in Kraft. Für Wintergäste bedeutet es vor allem weniger neue Ferienwohnungen und weiterhin hohen Preisdruck, während bereits registrierte Ferienwohnungen in der Regel weiterbetrieben werden dürfen, wenn sie die Vorgaben erfüllen.

Das Parlament der Kanarischen Inseln in Santa Cruz de Tenerife
Foto: Koppchen, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons

Was das Gesetz regelt

  • Es begrenzt neue Ferienwohnungen in Wohngebäuden und Wohngebieten und sieht eine Reserve für dauerhaften Wohnraum vor.
  • Wohnungen müssen mindestens 10 Jahre alt sein (auf einigen kleineren Inseln und in manchen Gemeinden 5), um neu als Ferienwohnung genutzt zu werden.
  • Die Gemeinden entscheiden stärker mit, wo Ferienvermietung erlaubt ist.
  • Genehmigungen werden befristet und müssen erneuert werden.
  • Es führt strengere Qualitäts- und Kontrollregeln ein.

Was das für Sie bedeutet

  1. Weniger neues Angebot: In beliebten Ferienorten wird kaum neue Ferienvermietung hinzukommen.
  2. Preise bleiben hoch in den gefragtesten Gegenden in der Hochsaison.
  3. Registrierung prüfen: Eine legale Ferienwohnung sollte ihre Registrierungsnummer angeben.
  4. Saisonmietverträge für Aufenthalte ab einem Monat sind rechtlich etwas anderes als Ferienvermietung, sollten aber ebenfalls sauber dokumentiert sein.

So stellen Sie sich darauf ein

  • Buchen Sie früher als bisher.
  • Ziehen Sie Orte mit mehr normalem Mietwohnungsangebot in Betracht.
  • Schauen Sie nach Aparthotels mit Monatspreisen.

Warum das Gesetz eingeführt wurde

Auf den Kanaren ist die Zahl der Ferienwohnungen im letzten Jahrzehnt stark gestiegen. Gleichzeitig finden viele Einheimische, darunter junge Menschen und Beschäftigte im Tourismus, kaum bezahlbaren Wohnraum. Mit dem Gesetz von 2025 will die Regionalregierung den Markt wieder ins Gleichgewicht bringen, neue Ferienwohnungen in Wohngebieten begrenzen und Wohnraum für Einheimische schützen.

Was sich nicht geändert hat

  • Hotels, Aparthotels und touristische Anlagen bleiben die Hauptformen der Unterkunft.
  • Registrierte Ferienwohnungen, die die Regeln erfüllen, können grundsätzlich weiterbetrieben werden, unter den Bedingungen und Fristen des Gesetzes.
  • Saisonmietverträge bleiben eine eigene rechtliche Kategorie nach dem nationalen Mietrecht.
  • Legale Ferienwohnungen lassen sich weiter über Plattformen und Agenturen buchen.

So prüfen Sie, ob eine Vermietung legal ist

  • Achten Sie auf die regionale Registriernummer im Inserat oder fragen Sie danach.
  • Auf großen Plattformen sollte sie in den Inseratsdetails stehen.
  • Bei Saisonmieten: schriftlichen Vertrag verlangen und Identität des Eigentümers prüfen.
  • Vorsicht bei Inseraten, die vor der Zahlung weder Adresse noch Registrierung nennen.

Eine legale Unterkunft schützt Sie: Illegale Vermietungen können geschlossen werden, und Sie haben weniger Verbraucherschutz.

Auswirkungen auf Preise und Angebot

In den beliebtesten Ferienorten im Süden ist neues Angebot begrenzt, die Nachfrage im Winter bleibt hoch. Das hält die Preise in der Hochsaison oben. In lokalen Orten und Städten können Saisonverträge über einen oder mehrere Monate günstiger sein, auch wenn Eigentümer dort oft lieber langfristig an Einheimische vermieten.

Wachsende Alternativen

  • Aparthotels mit Monatspreisen: legale Unterkünfte mit Reinigung und Rezeption. Lesen Sie Aparthotels für lange Aufenthalte auf Gran Canaria: Monatspreise.
  • Plattformen für mittelfristige Mieten: spezialisiert auf Aufenthalte ab einem Monat mit Saisonvertrag.
  • House-Sitting: Haus und Haustiere hüten gegen Unterkunft.
  • Coliving: private Zimmer mit Gemeinschaftsbereichen, beliebt bei Remote-Arbeitenden.

Was Langzeitgäste berichten

Viele Stammgäste merken, dass ihre Lieblingswohnungen jedes Jahr früher ausgebucht sind und manche Eigentümer auf Dauermieter umgestiegen sind. Die praktische Antwort: den nächsten Winter vor der Abreise buchen, direkte Kontakte zu Vermietern und Agenturen pflegen und bei der Gegend flexibel sein.

Auf dem Laufenden bleiben

Das Gesetz wird schrittweise umgesetzt, und die Gemeinden erarbeiten eigene Pläne. Details können sich mit neuen Verordnungen ändern. Als Eigentümer oder Investor sollten Sie rechtlichen Rat einholen. Für Gäste gilt: früh buchen und registrierte Unterkünfte wählen.

Häufige Fragen

Ist es jetzt verboten, auf den Kanaren eine Ferienwohnung zu mieten?

Nein. Registrierte Ferienwohnungen, die die Regeln erfüllen, können weiter vermietet werden. Das Gesetz begrenzt vor allem neue.

Betrifft das Gesetz Aufenthalte von drei Monaten?

Indirekt. Es verringert das neue Angebot, was Preise und Verfügbarkeit beeinflusst.

Werden die Preise durch das Gesetz sinken?

Kurzfristig kaum, besonders nicht in beliebten Ferienorten im Hochwinter.

Unser Fazit

Das Gesetz soll Wohnraum für Einheimische schützen. Für Besucher heißt es vor allem: früh planen und legale, registrierte Unterkünfte wählen. Dies ist eine Zusammenfassung, keine Rechtsberatung; maßgeblich ist der im Boletín Oficial de Canarias veröffentlichte Gesetzestext.